Über entsprechende Ventile gelangt die gefilterte Frischluft in die Zulufträume (Wohn- und Schlafzimmer). Von dort strömt sie durch den sogenannten “Überströmbereich” (Diele, Flur, Gang) zu den Ablufträumen (Küche, Bad, WC). Von hier wird sie über Abluft-Ventile abgesaugt und ein Grossteil ihres Wärmeinhaltes wird vom zentralen Lüftungsgerät zurückgewonnen. Erst dann wird sie nach draussen transportiert.

Wohn-, Arbeits-, Schlaf- und Kinderzimmer sind typische Zulufträume, weil dort stets frische, saubere Luft benötigt wird. Pollenfilter reinigen die einströmende Aussenluft. Abluftseitig passiert die Luft einen weiteren Filter, der die Gerätebauteile vor Verunreinigung schützt. Auf diese Weise wird der Anteil von Staubpartikeln in der Aussen- und der Abluft wesentlich vermindert.

Ablufträume sind Räume, in denen viel Feuchtigkeit freigesetzt wird, z. B. Küche, Bad oder Waschküche. Diese feuchte, warme und geruchsbelastete Abluft wird abgesaugt und strömt anschliessend zum Lüftungsgerät. Hier wird die Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewonnen. Die Abluft – und infolge das Haus – wird dabei entfeuchtet und Gerüche mit der Fortluft ins Freie abgeführt.

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